Johanna Padge
Johanna Padge (sie/ihr) wuchs in Hamburg auf und kehrte nach Aufenthalten in Frankreich, Mali, Bayern und Sachsen-Anhalt dorthin zurück. Sie ist Designerin und Tischlermeisterin und arbeitet an der Schnittstelle von Gestaltung und Stadtentwicklung. Ihr Interesse gilt dem Prozesshaften im sozialen Miteinander und bei der Herstellung von Räumen. Ihre Arbeit geht auf örtliche Gegebenheiten, bestehende Nutzungen und die Menschen ein, die einen Ort prägen. Sie nimmt Form an in Interventionen, Begegnungsorten, Ausstellungen und Archiven sowie in Workshop- und Gesprächsformaten.
In der Projektkonzeption und -leitung verbindet Johanna Padge Methoden aus Design, Moderation und Organisationsentwicklung. Sie bezieht Position, kuratiert und pflegt Strukturen, bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und unterstützt das Entwickeln gemeinsamer Zukunftsvorstellungen. Sie gestaltet und trägt langfristige Prozesse, baut Netzwerke auf und schafft Bedingungen für Zusammenarbeit, geteilte Verantwortung und das Aushalten von Konflikten und Widerständen.
Johanna Padge verbindet ihre gestalterische Praxis mit Lehre. Dabei verbindet sie gestalterisches Experimentieren mit der Auseinandersetzung mit Alltagskultur, gesellschaftlicher Transformation und realen Kontexten. Sie hat einen Master of Fine Arts der Hochschule für bildende Künste Hamburg und war künstlerische Mitarbeiterin und Gastprofessorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie Verwalterin der Professur Innovative Perspektiven des Designs an der HBK Braunschweig.
Sie arbeitet mit Institutionen sowie kulturellen und zivilgesellschaftlichen Trägern und ist Teil von UVM, einem Zusammenschluss von Planer*innen und Gestalter*innen. Sie war Teil der Projektleitung von PARKS, einem gemeinschaftlichen Prozess des Gestaltens und Sorgetragens für die Transformation eines ehemaligen Recyclinghofs zu einem städtischen Freiraum in Hamburg.
Als Tischlerin mit Meisterabschluss arbeitete sie in Werkstätten und sozial engagierten Bildungsprojekten in Deutschland, Frankreich, Mali und Mosambik. Die Erfahrung mit Material, Herstellung und gemeinsamer Arbeit prägt ihre gestalterische Praxis bis heute.
Impressum
Datenschutz
- ↗UVM
- ↗in transit
- ↗PARKS
- ↗Fiumicina
- ↗ARGE unmittelbare Nachbarschaft
- ↗touch, don’t touch
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- ↗Am Südpark – gefühlte Grenzen und architektonische Brüche
- ↗Stadt.Raum.Wandel
- ↗Zwischen Häusern
- ↗Platz da! Architektonische Interventionen am Südpark
- ↗Platz da! Expert*innen planen ihr Quartier
- ↗Raum.Dialog Gräfenhainichen
- ↗Friedrichstadt: Wie machst du weiter?
- ↗Hotel Egon - Apoldaer Future Features
- ↗Apolda Future Feature
- ↗Künstlerforum Worpswede
- ↗Hotel Egon – Nachbarschaftswerkstatt
- ↗Gerichte auf Tischen
- ↗Invisible Lunch Discussions
- ↗The Open Shelter
- ↗Tromsø – A City as a Garden
- ↗off/line – Art, Craft and Everday Objects Museum
- ↗TAAK
- ↗KALEIDOSKOP Südpark
- ↗Südpark Magazin